NLP

Neurolinguistisches Programmieren

NLP ist eine Form der Kommunikationstherapie, in deren Verlauf der Patient die eigene Wahrnehmung und das dazugehörende Verhalten erkennt und mittels gezielter Übungen in eine wünschenswerte Richtung lenkt.

Geeignet bei

  • Zwängen
  • Berufliche oder private Neuorientierung
  • Ängsten
  • Motivation
  • Essstörungen wie Bulimie oder Anorexie
  • mangelnder Lebensfreude
  • mangelndes Selbstvertrauen

Die Erlernung von NLP Techniken soll Menschen helfen, die Erfahrungen zu machen, die sie wirklich machen wollen. Die Methoden bieten auf vielfältige und spielerische Weise Unterstützung im Bestreben, sich beispielsweise von Traumata oder inneren Konflikten zu befreien, oder neue Glaubenssätze (Überzeugungen) entwickeln zu können. Lebenslange Gewohnheiten können so dauerhaft verändert und neue positive Gefühle erlebt werden.

Die zwölf Vorannahmen

(von Wikipedia.org)
Ein zentrales Element der NLP sind die NLP-Vorannahmen, welche von Bandler und Grinder als Verhaltensgrundmuster beim ‚Modellieren‘ erfolgreicher Persönlichkeiten erkannt wurden. Die 12 wichtigsten „Vorannahmen“ sind:

  • Die Landkarte ist nicht das Gebiet. (s. Alfred Korzybski)
  • Menschen treffen innerhalb ihres Modells von der Welt grundsätzlich die beste ihnen mögliche Wahl. (vgl. subjektorientierte Theorie von Holzkamp: „Der Mensch kann sich nicht selbst schaden.“)
  • Jedes Verhalten ist durch eine positive Absicht motiviert.
    Das Akzeptieren einer subjektiv positiven Absicht ignoriert nicht die möglichen Auswirkung einer Handlung. Sie dient im beratenden Kontext dazu, ein negatives Selbstbild umzudeuten.
  • Menschen haben alle Ressourcen in sich, um jede gewünschte Veränderung an sich vorzunehmen. Zu ergänzen „… bis man an Grenzen stößt, z.B. physische Ursachen.“
  • Der positive Wert eines Individuums bleibt konstant, aber die Angemessenheit von Verhalten kann bezweifelt werden.

    Es gibt in der Kommunikation keine Fehler oder Defizite. Alles ist Feedback. Durch diese Vorannahme wird der Weg zur verletzungsfreien Annahme von Kritik eröffnet. Einseitige Schuldzuweisungen sind auch nach Paul Watzlawick (Interdependenz) grundsätzlich falsch.

  • Die Bedeutung der Kommunikation liegt in der Reaktion, die man erhält. Nicht, was Du tust, zählt, sondern wie Deine Umgebung auf Dich reagiert.
  • Wenn etwas nicht funktioniert, tue etwas anderes.
    Offen zu sein für alles, was funktioniert. Die Bereitschaft zur Suche nach Lösungsalternativen. Eine typische Konfusion wird hiermit erzeugt: „Es ist so!“ – „Oder auch nicht!!“
  • In einem ansonsten gleich bleibenden System kontrolliert das Element mit den größtmöglichen Verhaltensmöglichkeiten das System.
    Es wird Verhaltensflexibilität vom Berater eingefordert
  • Widerstand beim Klienten bedeutet mangelnde Flexibilität auf Seiten des Beraters.
    Es gibt immer einen dritten Weg.
  • Der Sinn jeder Kommunikation ist nicht die Absicht, sondern die Reaktion, die sie beim Gegenüber auslöst.
    Diese Annahme korrespondiert mit dem Axiom von Paul Watzlawick: Wahr ist nicht, was A gesagt hat; Wahr ist, was B verstanden hat.
  • Wenn jemand etwas Bestimmtes tun kann, so ist es möglich, dieses Verhalten zu modellieren (nachzumachen) und es weiterzugeben.

    Erfolgreiche Therapeuten usw. bauen ihre Kommunikation auf diesen Vorannahmen auf. Sie bildeten damals bei den ‚modellierten‘ Personen die Voraussetzung für erfolgreiches Wirken. NLP vermittelt somit jetzt die Grundlagen, die einen Erfolg begünstigen.